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Einleitung
Du hast diese Webseite das erste Mal betreten? Du weißt nicht was ein 35mm-Adapter ist? Du
interessierst dich für das Filmemachen? Du magst Biomöhrchen? Nun, dann bist du der
Auserwählte! Für dich ist dieser Text bestimmt.
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Was ist ein 35mm-Adapter?
Einen ausführlichen Einführungstext zum Thema "Was ist ein 35mm-Adapter?" findet ihr
gleich am Anfang unter Version1. In aller Kürzer werde ich hier
aber auch nochmal darauf eingehen. Ihr könnt euch auch auf folgenden Webseiten weiter
informieren: www.35mm-adapter.de, www.jetsetmodels.info, www.snodart.com, www.movie-college.de, www.philipbloom.co.uk, www.hethfilms.de, www.mediachance.com
Ist man im Besitz eines 35mm-Adapters und schraubt diesen vor seine kleine Handkamera, dann
sieht das nicht nur unglaublich cool aus (oder bescheuert), man erziehlt sogar einen
bestimmten Effekt: nämlich eine sehr viel geringere Tiefenschärfe, was nichts anderes
bedeutet, als, dass der Hintergrund richtig schön unscharf wird, wenn man z.B. eine
Naheinsstellung von einer Person macht. Die Aufnahmen sehen dann viel mehr nach Kino aus.
Wer mit einer kleinen Handkamera filmt, der kennt das Problem mit der Tiefenunschärfe
vielleicht schon: sie ist einfach nicht (oder kaum) vorhanden. Größere Kameras, die mehr
Platz für den Optikbereich haben (größere Brennweite etc.) besitzen bereits eine geringere
Tiefenschärfe. Leider sind diese Kameras meist sehr teuer. Diese Anleitung ist deswegen für
alle Leute gedacht, die eine kleine Handkamera besitzen und mehr Tiefenunschärfe für wenig
Geld haben wollen (und ein ganz klein wenig handwerkliches Geschick haben). Wer hingegen ein
bisschen was ausgeben möchte, der braucht gar nicht weiterlesen und kann auf folgenden Seiten
sein 35mm-Adapter-Glück suchen. Diese Teile werden nämlich auch professionell hergestellt:
www.handy35.com, www.cinevate.com, www.letusdirect.com, www.pstechnik.de, www.sgpro.co.uk, www.jag35.com
Eine Alternative sind die aktuellen digitalen Spigelreflexkameras (z.B. von Canon oder
Nikon). Die können nämlich HD-Videos aufzeichnen und sich dabei die genialen optischen
Eigenschaften der Objektive zu nutze machen. Hier findet ihr sehr beeindruckende
Beispiele: www.philipbloom.co.uk/dslr-films/
Das Prinzip eines 35mm-Adapter ist ganz einfach: Wir verwenden ein Objektiv einer
Spiegelreflexkamera und halten es vor den Camcorder. Okay, ganz so einfach ist es nicht.
Zwischen Camcorder und Fotoobjektiv wird noch eine Mattscheibe gesetzt. Auf diese Mattscheibe
wird das Bild projiziert, welches mit dem Camcorder abgefilmt wird. Das Prinzip ist simpel,
wenn man es theoretisch betrachtet, aber in der Praxis gibt es viele kleine Hindernisse und
Probleme, die man aber alle mehr oder weniger gut überwinden kann. Man muss sich mit dem
Thema beschäftigen und Geduld haben. So ein Eigenbau 35mm-Adapter braucht seine Zeit, aber
das Ergebnis lohnt sich:
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Warum gibt es 4 Versionen auf dieser Webseite?
Ich habe Anfang 2008 angefangen an dem 35mm-Adapter zu basteln und gleich die erste
Anleitung dazu online gestellt (Version 1). Im Laufe der Zeit habe
ich herausgefunden, wie man Einiges besser und effektiver machen kann. Dann gab es noch das
Problem mit der statischen und der vibrierenden Mattscheibe.
Kurz zur Erklärung: Die Mattscheibe, auf die das Bild projiziert wird, wird mit dem Camcorder
abgefilmt. Wenn sich auf der Mattscheibe ein oder auch zwei (in ganz schlimmen Fällen sogar
drei) Staubkörner befinden, dann werden diese mit abgefilmt und erscheinen als hässliche
schwarze Punkte auf den späteren Aufnahmen. Es ist sehr mühsam die Mattscheibe ständig
auszubauen, zu säubern und nach dem Einbauen wieder festzustellen, dass es noch ein viertes
Staubkorn gibt. Wenn beim Säubern dann noch ein Kratzer auf die Mattscheibe kommt, dann kann
man sich gleich eine Neue besorgen, wenn das noch möglich ist, nachdem man seinen Kopf 10 bis
17 Mal gegen die Wand gehauen hat. Um diese schmerzhaften Folgen einer statischen
Mattscheibe zu verhindern, gibt es die Möglichkeit, die Mattscheibe zum Vibrieren zu bringen.
Auch das bringt wieder viele Schwirigkeiten mit sich (komplizierter umzusetzen,
Vibrationsgeräusch etc.) aber es ist auf jeden Fall besser für die Aufnahemqualität, da die
Staubkörner einfach weichgezeichnet werden.
In der Anleitung von Version 1 hat der 35mm-Adapter nur eine
statische Mattscheibe. Mir war klar, dass ich die Mattscheibe irgendwann auch zum Virbirernen
bringen werde. So entstanden dann nach und nach die verschiedenen Anleitungen von Version 1 bis Version 4. Die Frage für euch ist
jetzt natürlich, an welche Anleitung ihr euch halten sollt. Für den Anfang empfehle ich jede
Anleitung mehr oder weniger genau zu studieren. Prinzipiell ergänzen sie sich teilweise. Beim
Lesen werdet ihr bemerken, dass ich auf die verschiedenen Versionen verweise. Wenn es ans
Basteln geht, dann könnt ihr euch auf Version 3 und Version 4 konzentrieren, da der Adapter dort am ausgereiftesten ist. In
der Einkaufsliste findet ihr den aktuellen Aufbau des
35mm-Adapters inklusive Beschreibung der einzelnen Teile. Wenn euch die verschiedenen
Anleitungen also durcheinander bringen sollten, dann verschafft euch die Einkaufsliste Klarheit.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dieser Webseite und beim Bau eures eigenen 35mm-Adapters.
Sollten Fragen auftreten, dann lest euch das F.A.Q. durch. Wenn auch
das nicht hilft, dann nehmt Kontakt mit mir auf.
Vielen Dank für euer Interesse.
Vincent Reinhardt
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